Patienten-Informationen


Vorbemerkungnach oben

Die folgenden Fragen stellen sich Patienten häufiger vor dem Aufenthalt in der Friedrich-Husemann-Klinik.

Wir haben unsere Antworten für Sie zusammengefasst und mit den entsprechenden Bereichen unseres "Medizinisch-Therapeutischen Konzeptes" und des Qualitäts-berichtes unserer Klinik verlinkt.

 


1. Allgemeines zu seelischen Krankheiten nach oben

1.1 Was bedeutet es, an einer seelischen Krankheit zu leiden?

Seelische Krankheiten, insbesondere depressive Erkrankungen und Angsterkrankungen, sind heute sehr verbreitet und können jeden Menschen treffen. In Allgemeinpraxen haben bis zu 30 % aller Patienten seelische Störungen.

Insofern ist es kein persönliches Versagen, an einer seelischen Krankheit zu leiden. Seelische Erkrankungen treten ebenso häufig auf wie körperliche. Sie können durch den Hausarzt, den Facharzt für Psychiatrie oder stationär in einem psychiatrischen Fachkrankenhaus behandelt werden. Es ist sinnvoll, frühzeitig eine Behandlung zu beginnen, um einem chronischen Verlauf der Krankheit vorzubeugen.


1.2 Was erwartet mich in der Psychiatrie?nach oben

Wenn die ambulante Behandlung nicht mehr ausreichend erscheint, ist unter Umständen der vorübergehende Aufenthalt in einem psychiatrischen Fachkrankenhaus angezeigt. Dort werden Patienten mit unterschiedlichen seelischen Erkrankungen behandelt.

In der Friedrich-Husemann-Klinik als psychiatrischer Fachklinik sehen wir uns verantwortungsvoll einer humanen und ethischen Grundhaltung verpflichtet.
So verstehen wir die Stationen als Gemeinschaft, in der Pflegende, Ärzte, Therapeuten und Sozialarbeiter mit den Patienten zusammen aktiv an der Therapie arbeiten. In besonderen Situationen - bei Selbst- oder Fremdgefährdung - kann die Behandlung vorübergehend auf einer geschlossenen Station notwendig sein, um den nötigen Schutz und eine intensivere Betreuung zu gewährleisten. In jedem Fall achten wir die Würde und Privatsphäre des Patienten und schaffen eine möglichst natürliche Atmosphäre.

Die am Patienten orientierte Haltung erweitern wir in der Friedrich-Husemann-Klinik durch die anthroposophische Menschenkunde Rudolf Steiners. In ihr finden Achtung und Respekt vor dem Menschen ihren Ausdruck.

In der Friedrich-Husemann-Klinik steht der ganze Mensch im Mittelpunkt, nicht nur seine Erkrankung.

1.3 Bin ich verrückt, wenn ich in diese Behandlung gehe?nach oben

Die Frage "Bin ich verrückt?" beschreibt die Befürchtung, den Kern der eigenen Persönlichkeit zu verlieren und in einen von sich selbst entfremdeten Zustand zu geraten.

Nach unserem Verständnis von seelischer Krankheit geht die Persönlichkeit nicht verloren. Sie ist für die Dauer der Erkrankung nicht mehr voll verfügbar und daher nicht in der Lage, sich adäquat zu äußern und zu handeln.

Das Wirklichkeitserleben des Einzelnen während der Krankheit, selbst wenn es von dem anderer abweicht, nehmen wir ernst. Es kann Bereicherung und Hilfe, aber auch Bedrohung und Hindernis sein. Wir helfen, Möglichkeiten zu entwickeln, mit der eigenen Wirklichkeit im gesellschaftlichen Umfeld zu leben.

Sie besuchen die Friedrich-Husemann-Klinik in einem Zustand seelischer Not. Dieser Schritt bereits zeigt Ihre Eigenverantwortlichkeit. Dementsprechend achtungsvoll treten wir Ihnen gegenüber und respektieren Ihre Verunsicherung und Ihre Zweifel.

In der Regel ist Ihr Aufenthalt freiwillig. Schwere und Art der Erkrankung bestimmen die Länge des Aufenthaltes - nach ärztlicher Beurteilung, den Regelungen der Krankenkassen und der Absprache mit Ihnen.

1.4 Wie erkläre ich den Nachbarn und der Familie, wo ich hingehe?nach oben

Sie gehen in eine Fachklinik, in der Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Schon dadurch haben Sie selbst aktiven Anteil an Ihrem Genesungsprozess. Die ehrliche Annahme Ihrer seelischen Schwierigkeiten ist ein erster Schritt. Sprechen Sie daher offen aus, dass Sie sich mit einer psychiatrischen Behandlung Unterstützung suchen.

Vorrangig ist, dass Sie Hilfe erfahren wollen. Im Laufe der Therapie wird dann durch erfahrene Sozialarbeiter thematisiert und geplant, wie Sie Ihre Arbeit und Ihren Alltag nach dem Klinikaufenthalt gestalten und eine Ihrer Situation angemessene Beziehung zu Ihrem früheren sozialen Umfeld aufbauen.


1.5 Habe ich noch Privatsphäre?
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Während Ihres Aufenthaltes kommt Ihnen Hilfe und Führung zu. Das mag Situationen nötig erscheinen lassen, die nicht alltäglich sind. Etwaige Einschränkungen in Abhängigkeit Ihrer Erkrankung gewährleisten Ihnen dennoch eine Privatsphäre und soweit möglich Eigenverantwortlichkeit.

 


2. Anmeldung, Anreise und Aufnahmenach oben

2.1 Welche Krankheitsbilder werden in der Friedrich-Husemann-Klinik behandelt?

Unsere Behandlungsschwerpunkte liegen bei depressiven und manischen Erkrankungen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen und schizophrenen Erkrankungen.
Außerdem behandeln wir Patienten mit neurotischen-, Belastungs- und somatoformen Störungen, Essstörungen und organischen psychischen Störungen.
Suchterkrankungen behandeln wir nur in besonderen Fällen, wenn sie begleitend bei anderen seelischen Erkrankungen auftreten.

Patienten, deren Krankheiten psychogenen Ursprungs scheinen, können stationär zur weiteren Abklärung und Betreuung in der FHK aufgenommen werden. Psychosomatische Krankheiten im engeren Sinne behandeln wir nicht (Asthma, Magengeschwür, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn usw.).


2.2 Wie erfolgt die Anmeldung in die Friedrich-Husemann-Klinik?nach oben

Der behandelnde Hausarzt oder Facharzt meldet Sie telefonisch an, in der Regel bei einem leitenden Arzt. Dabei werden Diagnose, Schwere der Erkrankung und Dringlichkeit besprochen und festgelegt, ob Sie auf eine offene, eine fakultativ schließbare oder eine geschlossene Station aufgenommen werden. Auch eine schriftliche Anmeldung ist möglich.

Wir bitten Ihren behandelnden Arzt, uns möglichst alle vorhandenen Vorbefunde zur Verfügung zu stellen. In besonderen Fällen kann ein Vorgespräch vereinbart werden.
Unser Aufnahmesekretariat teilt Ihnen den Aufnahmetermin telefonisch mit.


2.3 Wie bereite ich den Klinikaufenthalt vor? Was kann ich mitbringen?nach oben

Um ein ruhiges und reizarmes therapeutisches Milieu zu gewährleisten, dürfen auf unserem Klinikgelände keine elektronischen Geräte wie Radio, Fernseher, Laptop,
CD-Player, Walkman benutzt werden. So entstehen Freiräume für inneres Erleben und Kreativität. Falls Sie ein Musikinstrument spielen, bringen Sie es gerne mit. Wir haben geeignete Übungsräume.

Tageszeitungen liegen auf jeder Station aus. Für die verschiedenen Formen der Bewegungstherapie wie z.B. Krankengymnastik, Gruppengymnastik oder Eurythmie, benötigen Sie leichte Gymnastikschuhe.

Aus versicherungstechnischen Gründen ist es nicht gestattet, während des Klinikaufenthaltes ein Kraftfahrzeug zu steuern. Am besten, Sie lassen Ihr Auto zu Hause stehen und reisen mit der Bahn an. Oder Sie können Ihr Fahrzeug auf dem klinikeigenen Parkplatz abstellen (Parkgebühr 1 € täglich).


2.4 Wo ist die Klinik?nach oben

Die Friedrich-Husemann-Klinik liegt östlich von Freiburg i. Br. in den Ausläufern dreier Schwarzwaldtäler. Die idyllisch ländliche Umgebung prägt den Charakter der Einrichtung.


2.5 Wie erfolgt die Anreise?nach oben

Mit der Bahn: ICE-Bahnhof Freiburg im Breisgau, dort haben Sie halbstündlich Anschluss mit Regionalbahn nach Kirchzarten; dann mit dem Taxi zur Friedrich-Husemann-Klinik (4 Min.). Oder bis zum Bahnhof Himmelreich; von dort ca. 20 Min. zu Fuß.

Mit dem Pkw: Autobahnausfahrt Freiburg Mitte, Bundesstraße 31 Richtung Titisee durch Freiburg hindurch, nach 10 km Ausfahrt Buchenbach, den Hinweisschildern Friedrich-Husemann-Klinik in Buchenbach folgen.

siehe Anfahrt und Lageplan


2.6 Aufnahme?
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Sie melden sich bei der zentralen Auskunftsstelle (Pforte) im Michaelhaus und werden von dort zum Aufnahmesekretariat geleitet. Nach der administrativen Aufnahme werden Sie von Mitarbeitern des Pflegedienstes abgeholt und zu der aufnehmenden Station begleitet.

Dort erfolgt nach einer allgemeinen Orientierung über die Räumlichkeiten und Information über den Tagesablauf das Aufnahmegespräch mit dem Stationsarzt und einem Mitarbeiter des Pflegedienstes.

siehe Anfahrt und Lageplan Gelände (unten)


2.7 Wie ist die Unterbringung auf Station?nach oben

Die Unterbringung erfolgt im Mehrbettzimmer sowie im Doppel- und Einzelzimmer als Wahlleistung.

Dem Klinik-Konzept entsprechend stehen die Ruhe, die Konzentration auf das innere Erleben und die Möglichkeit zur Entfaltung Ihrer kreativen Energie im Vordergrund. Wohltuend empfängt Sie eine natürliche Atmosphäre der Reizabschirmung ohne elektrische Geräte und Kommunikations-Medien.

 


3. Behandlung während des Aufenthaltes nach oben

3.1 Wer behandelt mich, wer ist mein Ansprechpartner?

Der Stationsarzt führt und koordiniert eigenständig die Behandlung. Er ist Ihr unmittelbarer Ansprechpartner zu allen medizinischen und therapeutischen Fragen.
Die fachliche Leitung liegt in den Händen eines Facharztes für Psychiatrie (leitender Arzt oder Oberarzt).

Die Pflegenden sind rund um die Uhr anwesend und ansprechbar. Sie koordinieren den Alltag der Patienten auf der Station. In der Regel erhält jeder Patient einen examinierten Pflegenden als Bezugspflege-Person, die die Behandlung begleitet und unterstützt.

Eine dritte Säule der Behandlung bilden die Kunst-, Werk- und Arbeitstherapien, Physiotherapeuten, Eurythmie sowie die Sozialarbeiter.


3.2 Wie wird der Behandlungsplan erstellt?nach oben

Der Behandlungsplan wird innerhalb der ersten 24 Stunden zusammen mit Stationsarzt und Facharzt (leitender Arzt oder Oberarzt) unter Ihrer Einbeziehung erstellt und in der Folge laufend ergänzt und weiterentwickelt.


3.3 Wie werde ich mit Medikamenten behandelt?
        Verändere ich mich durch Medikamente?
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Soweit es der Krankheitszustand erforderlich macht, erfolgt die medikamentöse Behandlung fachgerecht mit Psychopharmaka. Wir stützen uns auf die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde.
Darüber hinaus berücksichtigen wir auch neueste Erfahrungen im Umgang mit diesen Medikamenten.

Großen Wert legen wir auf den Einsatz von Naturheilmitteln und Medikamente der anthroposophischen Medizin, die über die Symptombehandlung hinaus auf tieferliegende konstitutionelle Zusammenhänge wirken.

Medikamente können für die Dauer der Einnahme die Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit verändern und beeinträchtigen. Einige Medikamente lösen Nebenwirkungen aus, die möglicherweise auch länger andauern. Der Kern Ihrer Persönlichkeit bleibt jedoch unangetastet.


3.4 Welche anderen therapeutischen Maßnahmen finden statt?nach oben

In ihrer körperlichen Ausprägung wird die Krankheit behandelt durch:

  • Medikamentöse Therapie (Psychopharmaka und anthroposophische Medikamente)
  • Äußere Anwendungen (Bäder, Wickel, Einreibungen u. a.)
  • Physiotherapie (Rhythmische Massage, Krankengymnastik)
  • Eurythmie

Seele und Geist werden verstärkt von folgenden Therapien angeregt:

  • Kunsttherapie (Plastizieren, Malen, Musik, Sprachgestaltung)
  • Werktherapie (Weben, Flechten, Holzarbeit)
  • Arbeitstherapie (Küche, Wald)
  • Gesprächs- und Psychotherapie
  • Klinische Sozialarbeit
  • Psychoedukative Gruppen
  • Gesprächsgruppen zu Sinn- und Lebensfragen
  • Kulturelle Angebote (Vorträge, Konzerte u. a.)


3.5 Werden die Angehörigen in die Therapie miteinbezogen?nach oben

Wenn möglich und sinnvoll, findet schon beim Aufnahmegespräch ein erster Kontakt mit Angehörigen und Bezugspersonen statt. Während der Behandlungszeit und am Ende der Behandlung können weitere Gespräche nach vorheriger Vereinbarung mit den behandelnden Ärzten stattfinden.

In der Regel alle 2 Monate findet Freitags in der Zeit von 18:30 - 20:00 Uhr ein Angehörigenforum mit wechselnden Themen statt. (siehe Veranstaltungskalender)

Außerdem können Angehörige sich in den Kunsttherapien betätigen und diese kennen lernen.


3.6 Wie gestaltet sich der Kontakt zur Außenwelt, darf ich Besuch haben?

Es gibt Telefonzellen auf dem Gelände sowie im Johanneshaus und Lukashaus. Sie können auch direkt auf den Stationen angerufen werden, möglichst abends zwischen 19:00 und 20:00 Uhr.

Die Besuchszeiten sind täglich von 09:00 bis 12:00 Uhr, 14:30 bis 18:00 Uhr und vom 19:00 bis 21:00 Uhr auf den offenen Stationen und von 19:00 bis 20:00 Uhr auf der geschlossenen Station.

Besuche sollten außerdem möglichst am Wochenende oder in therapiefreien Zeiten unter der Woche stattfinden.


3.7 Wie wird die Zeit nach dem Klinikaufenthalt vorbereitet?nach oben

In den Gesprächen mit den Ärzten, dem Bezugspflegenden und den Sozialarbeitern werden möglichst frühzeitig alle weiteren Schritte nach der Entlassung vorbereitet.
Der Patient vereinbart wenn möglich schon vor der Entlassung einen Termin mit dem weiterbehandelnden Arzt, erkundigt sich evtl. nach einer ambulanten Psychotherapie, nach ambulanter Kunsttherapie und Heileurythmie, nimmt Kontakt auf mit ambulanter Sozialberatung z. B. mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst. Falls notwendig finden Gespräche mit dem Arbeitgeber oder mit der Arbeitsberatung des Arbeitsamtes statt. Beratungsfragen werden ansatzweise geklärt.

Für länger anhaltende oder sich langsam bessernde Erkrankungen wird die Weiterbehandlung in einer Tagesklinik oder stationären Rehabilitation vermittelt.
Auch der Kontakt zu therapeutischen Tagesstätten und Wohngruppen sowie zur Familienpflege kann hergestellt werden.

 
3.8 Kann ich direkt wieder nach Hause, oder muss ich vorher noch in die Reha?

Differenzierte Wiedereingliederungs-Programme werden mit dem Patienten zusammen erstellt, um die Frage nach einer weiterführenden Rehabilitation zu beantworten.


3.9 Wie wird der Aufenthalt finanziert?nach oben

Die Friedrich-Husemann-Klinik ist Akutkrankenhaus nach Sozialgesetzbuch V § 108.
Der Aufenthalt wird daher von allen Krankenkassen bezahlt.

Für die gesetzlichen Krankenkassen genügt die stationäre Einweisung des ambulant behandelnden Arztes. Bei überregionalen Einweisungen muss evtl. vorher begründet werden, warum die Behandlung nicht im nächstliegenden Krankenhaus, sondern in der Friedrich-Husemann-Klinik erfolgen soll.

Die privaten Krankenkassen benötigen vor Aufnahme eine kurze schriftliche Begründung der stationären Behandlung.

Wegen der knapper werdenden Geldmittel der Kostenträger muss der Aufenthalt auf eine medizinisch vertretbare Dauer beschränkt werden, die allerdings der individuellen Situation des Patienten angepasst wird.

Die Regelleistung ist das Mehrbettzimmer.
 

3.10 Welche Möglichkeiten habe ich, während des Aufenthaltes Kritik zu üben oder mich zu beschweren?


Auf allen Stationen und an der zentralen Auskunftsstelle liegt der Fragebogen "Lob und Kritik" aus, den Sie ausfüllen können. Er wird von der Ärztlichen Leiterin, Frau Dr. Kaufmann bearbeitet. Es erfolgt dann eine persönliche Antwort im Gespräch oder auf schriftlichem Wege. Als Mitarbeiter nehmen wir Kritik gerne entgegen, um unsere Arbeit zu verbessern.
 

 


4. Menschen- und Weltbild der Anthroposophienach oben

4.1 Wird Einfluss auf meinen Glauben oder meine Weltanschauung genommen?

Die Friedrich-Husemann-Klinik heißt jeden Patienten willkommen, unabhängig von dessen Weltanschauung, Religion und sozialer Situation. Wir sehen uns der Toleranz und Akzeptanz vielfältiger und indivueller Lebensentwürfe gegenüber verpflichtet. Aufgrund dieser Haltung begegnen Ihnen Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte mit Achtung und Professionalität.

In den Kirchen gibt es sehr unterschiedliche Haltungen zur Anthroposophie.
Sie erstrecken sich von Ablehnung bis zur Würdigung als spirituelle Erweiterung christlichen Denkens.

Aus unserer Sicht ist Anthroposophie eine solche Erweiterung christlichen Verstehens. Sie fußt auf der abendländischen Kulturentwicklung, wie sie sich zum Beispiel im deutschen Idealismus und in der naturwissenschaftlichen Erkenntnismethode ausdrückt.


4.2 Muss ich etwas über anthroposophische Medizin wissen, wenn ich in der Friedrich-Husemann-Klinik behandelt werden will?nach oben

Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse über anthroposophische Medizin. Es ist aber für den therapeutischen Ablauf wichtig, dass Sie den vorgeschlagenen Therapie-maßnahmen gegenüber offen sind.

In Visiten, morgendlichen Stationsrunden und Gesprächskreisen gibt es die Möglichkeit, sich über anthroposophische Medizin auszutauschen.