| Medizinisch-therapeutisches
Konzept |
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Die Friedrich-Husemann-Klinik wurde 1930
von dem Nervenarzt Dr. Friedrich Husemann (1887-1959) gegründet.
Das von ihm entworfene Medizinisch-therapeutische Konzept wurde vielfach
weiterentwickelt und den jeweiligen Anforderungen der Zeit angepasst.
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2.1 Spiritualität Das von der Naturwissenschaft und Psychologie
vermittelte Wissen erweitern wir durch eine spirituelle Anschauung von
Körper, Seele und Ich.
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Nach dem anthroposophischen Verständnis
des Menschen ist der ganze Körper Grundlage des Seelenlebens, nicht
nur das Gehirn.
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Seelische Krankheit verändert das
seelische Erleben und das Selbstbewusstsein. In seelischer Krankheit wird Verwandlung und Entwicklung erfahren. Sie ist Ausdruck einer tiefergehenden persönlichen Schicksalsaufgabe, kann auch Ausdruck von kulturellen und zeitbedingten Problemen sein.
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Die therapeutische Gemeinschaft von Pflegenden,
Ärzten, Sozialarbeitern und Therapeuten bildet den Rahmen für
ein vielfältiges Angebot verschiedener Heilverfahren und schafft
die Grundlage für individuellen Aufbau menschlicher Beziehungen.
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Seelische
Krankheit erlebt der Betroffene immer als Bedrängnis, innere Not
oder als Verlust der Lebenswirklichkeit
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Berufsgruppen übergreifende Teams
arbeiten auf jeder Station gemeinsam an Behandlungszielen und koordinieren
die einzelnen therapeutischen Schritte.
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3.1
Konventionelle Behandlungsschritte |
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Die psychische Diagnostik erfolgt durch:
Die somatische Diagnostik umfasst:
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Wir behandeln Patienten mit folgenden akuten Erkrankungen (Behandlungsspektrum):
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Soziale Fragen, die im Zusammenhang mit
der Erkrankung stehen, werden mit den Mitarbeitern des Sozialdienstes
bearbeitet. Im Einzelnen handelt es sich um
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Eine Symptomreduktion der seelischen
Erkrankung folgt durch den Einsatz von Psychopharmaka.
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Durch die milieutherapeutische Arbeit auf den einzelnen Stationen werden die sozialen Kompetenzen angesprochen, systematisch weiterentwickelt und geübt. Die Pflegenden stärken im Stationsmilieu
die natürlichen Rhythmen wie Ruhe und Aktivität im Alltag sowie
die Beschäftigung mit den Jahreszeiten und den Festen.
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Der Patient möchte seine Krankheit
verstehen und will Selbstverantwortung übernehmen (Psychoedukation).
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Die bei allen seelischen Erkrankungen gestörte
Intentionalität im Ergreifen des persönlichen Willens wird therapeutisch
beeinflusst durch eine differenzierte Bewegungstherapie.
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Im gestalterischen Arbeiten wird Raum
geschaffen für schöpferische Gestaltungsprozesse.
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In der Arbeitstherapie setzt der Patient
bewusst seinen Willen ein und stärkt das Vertrauen in seine Handlungsfähigkeit.
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Seelische Gesundheit ist in zunehmendem
Maße auch abhängig von der Qualität einer gesunden Ernährung.
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Seelische Gesundheit wird gestützt
durch Schulung von Atem und Rhythmus.
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Die Begegnung mit echten kulturellen
Werten soll angeregt werden (Kulturleben).
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3.2.10
Vorbereitung zur Entlassung Die nachstationäre Behandlung mit
den verschiedenen ambulanten Therapiemöglichkeiten bereiten wir vor.
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