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Trennspirale
  • Bauherr: Zentrum für anthroposophische Psychiatrie e.V.
  • Projekt: Neubau Michaelhaus
  • Bruttorauminhalt: ca. 21.000 m²
  • Bruttogrundfläche: ca. 5.160 m²
  • Bauzeit: ca. 22 Monate
  • Baukosten: ca. 16 Mio. €
  • Die Friedrich-Husemann-Klinik plant Ersatzneubau in Buchenbach.

Die seit 1930 in Buchenbach bei Freiburg ansässige Friedrich-Husemann-Klinik ist ein psychiatrisches Akutkrankenhaus und plant zurzeit den Ersatzneubau ihres in die Jahre gekommenen Michaelhauses. Träger des Krankenhauses ist der gemeinnützige Verein Zentrum für anthroposophische Psychiatrie e.V.

Das Michaelhaus aus den frühen 60er Jahren kann die Anforderungen an ein zeitgemäßes Krankenhaus nicht mehr erfüllen. Der geplante Ersatzneubau wird an der Stelle des bisherigen Michaelhauses errichtet und wird den heutigen Anforderungen an eine zeitgemäße Patientenversorgung gerecht werden.

Die geplanten 36 Patientenzimmer sind auf zwei Geschosse verteilt, die gleichzeitig die beiden Station des Hauses bilden. Diese gliedern sich in je zwei Stationsbereiche, sodass sich in jedem der insgesamt vier Bereiche im Mittel jeweils 9 Patientenzimmer befinden. Diese Aufteilung der Zimmer in diese vier Bereiche ermöglicht, neben der bestmöglichen Versorgung der einzelnen Patienten und ihrer Erkrankung, auch eine genauere Differenzierung der Patienten in kleine Gruppen und somit eine besonders zielgerichtete Therapie. So wird auch einer der vier Bereiche als geschützter Rahmen für intensiv zu betreuende Patienten gestaltet.

Geplant und gebaut wird das neue Bettenhaus mit einer Grundfläche aller Geschosse von ca. 5.160 m² und einem Volumen von ca. 21.000 m³ vom Architekturbüro Ruch und Partner aus Bad Krozingen. Mit der Bauausführung soll Anfang 2018 begonnen werden, die reine Bauzeit wird von der Architektin Fanny Ruch mit ca. 22 Monaten angegeben.

Beim gesamten Planungsprozess steht der Patient im Mittelpunkt, denn besonders bei der Heilung von psychischen Erkrankungen ist das räumliche Umfeld für den Patienten von großer Bedeutung. Für die parkähnliche Anlage der anthroposophisch orientierten Friedrich-Husemann-Klinik wurde ein Baukörper entwickelt, der sich nicht nur an seine Umgebung anpasst, sondern diese auch miteinbezieht.

Die besondere Herausforderung bei einem Krankenhausbau stellt die große Zahl an unterschiedlichen Anforderungen an das Gebäude dar. Aufgabe der Architekten und der beteiligten Fachplaner ist es, diese miteinander zu vereinen und dabei den wirtschaftlichen Rahmen stets einzuhalten.

Das Gebäude selbst wird von den Architekten von Grund auf in enger Zusammenarbeit mit den Vertretern der einzelnen späteren Nutzergruppen wie Ärzten, Pflegenden und Hauswirtschaft konzipiert. Nur so kann gewährleistet werden, dass sich sowohl Patienten wie auch Mitarbeiter in dem Gebäude später wohl fühlen, die Patienten vor allem gesund werden und die Mitarbeiter gesund bleiben.

Friedrich-Husemann-Klinik, 13. Juni 2017

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